Höhe des Datenverlusts bewusst machen, messen und ausgleichen

Bei der Messung von Webanalysedaten ist ein vollumfänglicher Datenerhalt aufgrund von Adblockern oder bestimmten Browsern nicht möglich oder nur mit höherem Aufwand zu umgehen. Auch wenn dies weitgehend bekannt ist, ist die Höhe des Datenverlustes und die Auswirkungen auf die KPIs bis dato für die meisten eine unbekannte Größe.

  • <100%

    DER DATENMENGE (HITS/AUFRUFE DER WBESEITE) MESSBAR

  • +50%

    ANSTIEG DER HITS

  • 20-50%

    KALKULIERTER DATENVERLUST

„Ohne das Bewusstsein, dass die auf herkömmlichem Weg gemessenen Daten nicht vollständig sind, ist eine Webanalyse immer verfälscht. Die Anzahl an nicht gemessenen Browsern, Sessions und Aktionen wird mit der zunehmenden Anzahl an Plugins und Browsern, wie Safari, die das Tracking verhindern beziehungsweise einschränken, immer größer. Durch Berücksichtigung des Datenschutzes wird zusätzlich die Anzahl der gemessenen Daten verringert und/oder eingeschränkt. Sind diese Umstände bekannt, können auch die richtigen Rückschlüsse getroffen und der Datenverlust ausgeglichen werden.“

CHRISTIAN STANKE, SENIOR DIGITAL STRATEGIST BEI EPROFESSIONAL
Der Erfolg

100 PROZENT DATENERHALT

Den Verlust durch Softwarelösungen wettmachen, sodass der Verlust ausgeglichen wird. Alle Daten, die nicht durch die Webanalyse ermittelt wurden, werden durch einen BI-Analysten/Data Scientist aufbereitet und über eine verlässliche Hochrechnung wieder nutzbar gemacht.

Da im Normalfall einem Onlinemarketing Manager diese Umgebung sowie die Ressourcen zur Ermittlung der Daten nicht zur Verfügung stehen, stellt DataScientist dem Shopowner und dem Kampagnenmanager seine Ergebnisse in einem Report oder Dashboard zur Verfügung. Dieses wird als Single Point of Truth dann für Analyse und Optimierungen genutzt.

Die Mischimplementierung führt zu einem höheren Anteil an Sessions, die gemessen werden: Es werden nicht nur 90 Prozent, sondern 100 Prozent gemessen. Der Fokus der Messung liegt dabei nicht auf der gesamten Webseite, sondern auf wichtigen Bestandteilen, wie Landingpages und Bestellbestätigungsseiten.

DER TESTLAUF

DASHBOARD ZUM VERGLEICH DER VERSCHIEDENEN SETUPS

Das Dashboard (s.u.) zeigt zusammenfassend alle gemessenen Webseitenbesuche. Die Differenz von Tag Manager zu hardgecodetem Setup ergibt sich aus der Gesamtsumme sowie aus der Differenz innerhalb der Stunden. Insgesamt wurden in den Zeiträumen zum Teil unterschiedlich viele Sessions gemessen. Über den Tag verteilt kommt es so zu einer Summe von 110 Sessions über beide Setups hinweg. Die serverseitige Implementierung feuert dann, wenn keines der beiden ersten Setups greift. Am Ende des Tages wurden hier über 160 Sessions durch die verschiedenen Methoden gemessen. Einzeln pro Setup nur zwischen 30% und 65%.

Das Fazit

DEN DATENVERLUST BEWUSST MACHEN UND NICHT UNTERSCHÄTZEN

Der Verlust muss erst gemessen werden, um die Höhe und einen möglichen Lösungsweg zu kennen. Geringe bis mittelgroße Verluste können durch Hochrechnungen wettgemacht werden. Voraussetzung ist ein Berechnungsmodell und die Verfügbarkeit der errechneten Daten.
Ist der Verlust zu hoch oder das Rechenmodell zu ungenau, ist der Einsatz von servergesteuerten Messdaten mindestens für Landingpages und umsatzrelevanten Seiten unumgänglich.
Ohne den Verlust zu kennen oder zu berücksichtigen, wird kurz- und langfristig eine Analyse verfälscht.
Single Point of Truth: Als Alternative zum Webanalyse-Tool sollte ein BI-Tool verwendet werden, das mit dem Datenverlust kalkulieren kann.

Produkte

    Goals

    • Mehr Kundenbesuche messbar machen

    Branche

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