Kunden trotz Ad Blocker tracken und mehr Erkenntnisse erhalten

Seit langer Zeit besteht das Problem, dass User die einen Ad Blocker nutzen, nicht trackbar waren.  Heute ist es wieder möglich, fast 100% der Conversions in Google Analytics messen.

Die Geschichte

Seit langer Zeit besteht das Problem, dass User die einen Ad Blocker nutzen, nicht trackbar waren.

Heute ist es wieder möglich, fast 100% der Conversions in Google Analytics messen. Die Online-Werbebranche ist ein extremer Wachstumsmarkt. Alleine für 2017 rechnet sie mit Nettowerbeinvestitionen von insgesamt 1,91 Milliarden Euro[1]. Grundlage für eine erfolgreiche Steuerung der Online Marketing Maßnahmen ist die Erhebung und Messung von Daten. Da sind solche Entwicklungen, wie z. B. die für 2018 geplante E-Privacy Verordnung, die „intelligente Tracking Prevention“ im neuen Safari, Opera mit integriertem Adblocker und die Zusammenarbeit von Firefox mit disconnect.me eine ernstzunehmende Gefahr, da sie das Sammeln von Daten unterbinden und damit z. B. die Erfolgsmessung und Steuerung erschweren.

Davon sind auch einige Tracking-Anbieter betroffen: z. B. Google Analytics (GA). Dieser Anbieter hält sich an den „do not track“ Modus der Browser. Zusätzlich gibt es viele User, die in ihrem Browser einen Adblocker installiert haben, und damit neben Werbebannern auch gleich noch die oft gescholtene Datenkrake Google blocken. Mittlerweile können im Desktop Bereich zwischen 20-25% der Userdaten nicht mehr erfasst und aufgezeichnet werden. Bei den mobilen Geräten ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch dort entsprechende Blocker-Tools zur Verfügung stehen.

Das Ziel

Aber was bedeutet das für Seitenbetreiber?

Muss man mit 20-25% Abweichung bei Tracking Tools, im speziellen Google Analytics, leben? 

Die  Antwort lautet: Nein! Aber: 100% Datenerhebung bedeuten mehr Aufwand. Und man muss technische Anpassungen vornehmen, um die User wieder ins System zu bekommen. Wichtig hierfür sind Server Side Tracking und das Measurement Protocol von GA. Damit lassen sich die „Geblockten“ in GA sichtbar machen. Ob dies der geltende Datenschutz erlaubt, muss im Einzelfall geprüft werden. An Hand eines einfachen Beispiels wird nun gezeigt, wie in Google Analytics mit Hilfe von Eventtracking die Anzahl der User, die GA und GTM blockiert haben, ermittelt werden können.

 

 

  • +23%

    zusätzlich getrackte User

  • 95%

    der Daten Daten trackbar

  • 5%

    Rest-Abweichung

„Es ist möglich diese Technologie zu nutzen, um z. B. beim Ecommerce-Tracking alle Conversions wieder in GA sichtbar zu machen. Notwendig ist in diesem Fall dann jedoch eine valide Kanalzuordnung, die sich auf der betreffenden Seite implementieren lässt. Mit der JavaScript Bibliothek Sourcebuster lassen sich viele Informationen, so auch die Kanalzuordnung, in einem Cookie ablegen und dann bei der Transaktion erneut auslesen. Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter. “

Ihr Eprofessional DCS Team