Dynamic Pricing – Trend oder Buzzword?

Dynamic Pricing ist ein Schlagwort, welches derzeit durch die Presse geht. Es ist sprichwörtlich die Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Aber ganz neu ist es nicht. Dynamic Pricing wird bereits seit einiger Zeit bei Ebay´s Online-Auktionen oder bei Amazon eingesetzt und ist somit vielen Verbrauchern, wenn auch unbemerkt, bereits begegnet. Auch Google Adwords, andere Suchmaschinen sogar Hotels oder Fluglinien profitieren von dynamischen Preisen, die sich entsprechend der Nachfrage entwickeln.

Dynamic Pricing ist ein Schlagwort, welches derzeit durch die Presse geht. Es ist sprichwörtlich die Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Aber ganz neu ist es nicht. Dynamic Pricing wird bereits seit einiger Zeit bei Ebay´s Online-Auktionen oder bei Amazon eingesetzt und ist somit vielen Verbrauchern, wenn auch unbemerkt, bereits begegnet. Auch Google Adwords, andere Suchmaschinen sogar Hotels oder Fluglinien profitieren von dynamischen Preisen, die sich entsprechend der Nachfrage entwickeln.

Im ersten Augenblick mag der Gedanke, die eigene Preispolitik in die Hände einer Software zu geben manchem Onlinehändler vielleicht Angst machen. Intelligent angewendet, kann man daraus aber durchaus Vorteile ziehen. Die Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen ist nicht konstant. Sie hängt von Einflüssen wie Wetter, Saison, Tageszeit, Region, Werbemaßnahmen etc. ab. So verhält es sich in der Regel auch mit der Preissensitivität. Je höher die Nachfrage, verbunden mit einer geringen Anzahl des Angebotes, desto mehr nimmt die Preissensitivität ab.

Diese Zusammenhänge kann man sich im Rahmen der Preispolitik zu Nutze machen. Wichtig ist, dass vorab Rahmenparameter abgesteckt werden. Was sind mein Minimal- und mein Maximalpreis, innerhalb dieser Grenzen darf geboten werden. Wem dies trotzdem noch zu viel Kontrollverlust ist, kann Dynamic Pricing-Lösungen auch halbautomatisch steuern lassen und die Freigabe des Preises selbst geben.

Diese dynamische Preisanpassung kann weniger nachgefragte Produkte durch eine Preissenkung attraktiver machen und erhält durch den vermehrten Absatz mehr Deckungsbeitrag und weniger Lagerkosten. Insbesondere bei saisonalen Produkten wie Mode kann man den Sale so effizienter gestalten und bleibt nicht auf vielen Restposten sitzen. Für stark nachgefragte Produkte hingegen hebt solch eine Lösung die Preise an – man verdient mehr daran, als vorab kalkuliert wurde. Die Erfahrungen aus dem dynamischen Pricing – was verkauft sich zu welchem Preis – können wiederum in die Preisgestaltung eingebunden werden.